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Cheftrainer Erik Schmidt erklärt den Kaderumbruch


Unser Trainer wendet sich mit einem Statement an die Fans


Hallo an alle Fans,

wir als Trainerteam möchten Euch dazu aufrufen, unsere neue Mannschaft in den nächsten Wochen zu unterstützen! Gerade in den ersten drei Punktspielen erwarten uns zwei Staffel-Favoriten.

Euch allen sind die zahlreichen Veränderungen im Kader aufgefallen. Dazu muss man zunächst erwähnen, dass unser aktueller Etat, dem der vergangenen Saison ähnelt. Der Verein hat das Ziel, die finanzielle Situation zu verbessern und es arbeiten viele Personen fleißig daran, aber zunächst einmal starten wir mit ähnlichen Verhältnissen.

Unsere letztjährige Mannschaft hat mit einem hervorragenden Zusammenhalt und Engagement die Klasse gehalten. Mit vielen Spielern hatten wir ein Jahr zuvor auch den Aufstieg realisiert und wir sind Ihnen dafür sehr dankbar. Dass der Klassenerhalt in der Regionalliga für uns wieder sehr schwer wird, hat allerdings nichts mit den zahlreichen Abgängen zu tun. Wir haben in der letztjährigen Rückrunde 13 Punkte geholt und waren in der Rückrundentabelle auf einem Abstiegsplatz. Es wäre also, auch wenn alle geblieben wären, nicht einfacher geworden. Es gab für die Abgänge die verschiedensten Gründe. Belastung, Arbeit, familiäre Veränderungen, Finanzen u.v.m. waren die Hintergründe.

Dazu kamen drei Abgänge, die wir dann selbst angestrebt haben. Max Rülicke soll einfach mehr Spielzeit bekommen, daher haben wir ihm empfohlen, den Verein zu wechseln. Aufgrund seiner Arbeit konnte er auch nicht immer am Training teilnehmen. Tom Grellmann ist in der Offensive immer über das Limit herausgegangen, aber er ist auch körperlich nicht der Größte und hatte in der Offensive dadurch auch Probleme in der Durchschlagskraft. Wir hätten ihn gern auf eine andere Position umgeschult, aber das ist in der Liga für uns schwierig. Auch Tom Hagemann hätten wir gern behalten, aber wir müssen immer auf unser Budget achten und letztendlich hat er in einigen Spielen sein großes Können aufblitzen lassen und in der Regionalliga zählen auch die Konstanz und die physischen Voraussetzungen. Wir meinen das auch genauso, wie es auf unserer Seite schon veröffentlicht wurde. Wir sind den Spielern sehr dankbar für ihre Leistungen und vor allem auch, wie sie hier bei uns menschlich aufgetreten sind. Das war immer ausgezeichnet. Ich denke sie werden in vielen Rückblicken sehr oft positiv erwähnt werden!

Dazu kommen viele weitere komplexe Themen, die uns dazu bewegt haben etwas zu verändern. Ohne da jetzt in das Detail zu gehen, möchte ich mich aber auch bei unseren Sponsoren bedanken, die es möglich machen, dass auch einige Spieler mehr trainieren können. Diese Unterstützung hilft uns sehr. Letztendlich gilt für uns, dass wir aktuell nicht die großen "Stars" zu uns locken können. Dazu ist das Budget nicht ausreichend. Wir müssen also die vielen jungen Spieler weiterentwickeln und dementsprechend das Umfeld dazu anbieten. Die Voraussetzungen sind jetzt besser bzw. wollen wir sie weiter verbessern, ob es dann aber auch gelingt und die Entwicklung einsetzt, wissen wir vorher auch nicht. Einfach so weitermachen und die Probleme zu ignorieren, können wir aber auch nicht riskieren.

Wir sind in der Liga ein sogenannter "Underdog" und wir müssen versuchen neue Wege zu gehen, auch wenn es erst einmal von außen betrachtet schwer fällt, dies zu durchschauen. Letztendlich ist das ein Grund für den Umbruch und noch ist die Transferperiode auch nicht vorbei! Ein Großteil der Stammspieler ist geblieben und wird auch in dieser Saison eine tragende Rolle übernehmen. Die Neuzugänge haben sicher nicht alle die große Erfahrung in der Regionalliga. Vor der letzten Saison hatte es die Mehrheit der Spieler aber auch nicht. Am Ende zählt die Qualität, vielleicht auch die, die Spieler noch durch Training erreichen können. Da sind wir überzeugt, dass da noch Luft nach oben ist.

Wir haben leider aktuell auch noch ein paar verletzte Spieler. Teilweise sind das Verletzungen aus der letzten Saison. Zum Beispiel bei Fernando Lenk, sehen wir eine Rückkehr in den Spielbetrieb frühestens im September als realistisch. Wir benötigen für diese Mannschaft jetzt wieder Geduld. Wir sind auch kritisch, aber man muss den Jungs trotzdem ein wenig Zeit geben. Natürlich hat man der Regionalliga auch nicht ewig Zeit zur Eingewöhnung. Wir müssen so schnell wie möglich die Ergebnisse liefern, nur so geht auch die Entwicklung voran. Das Programm am Anfang mit zwei Favoriten auf den Aufstieg in den ersten drei Spielen in einer Woche, ist natürlich sehr hart, aber eben auch gleich eine richtige Herausforderung für das junge Team.

Wir sind der einzige Regionalligist in dieser Region. Unser Budget ist im Verhältnis klein. Andere Vereine wollten auf der Basis keine Regionalliga spielen. Wir riskieren es und benötigen jetzt eure Unterstützung, um das zu schaffen. Aller Anfang ist schwer und daher hoffen wir, dass wir Euch nächste Woche, Mittwoch 18.30 Uhr, in unserem Stadion zum ersten Heimspiel gegen den BFC Dynamo begrüßen dürfen.

Sportliche Grüße
Erik Schmidt

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